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Das Netz
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So...öhm. Was ich erstmal anmerken möchte ist, die Geschichte ist merkwürdig und verwirrend - eben anders! Es speilt im Jahre 2033 in Berlin, einer riesigen Netzmetropole mit ziemlich vielen Interfaces. In Berlin selbst wohnen die Bods, die normalen Bürger, die in der augmentierten Welt leben und arbeiten. Dann gibt es in den Vororten von Berlin, wie Königswu (die dort wohnenden Nobods nennen es so)die Nobods, die Menschen die sich vom Netz und der augmentierten Welt abgewandt haben - zumindest zu großen Teilen. Es geht um den Bod Gabriel Richter, der ein ziemlich begabter Hacker ist und natürlich in Schwierigkeiten gerät. Um seiner Ex-Freundin Kristina zu helfen hackt er sich ziemlich tief ins Netz ein, wird entdeckt von der StaPo (der Polizei) und dem NAD (Netz-Geheimdienst, der sich vor allem darum kümmert, Netzterrorismus zu unterbinden) und flüchtet auf den Square Root, einen riesigen Platz, auf dem real zigtausend Menschen aus aller Welt sind und aus dem Netz aus sich 100000 weitere 24 Stunden am Tag einklinken. Also: Den Square Root gibt es in der Wirklichkeit, sogar mehrmals und auch in der augmentierten Welt, dem Netz. Auf diesem riesigen Platz machen Musiker aus aller Welt, durch realen oder virtuellen Zugriff Musik - ein ohrenbetäubendes Spektakel, aber man kann als User durch die Chips, die einem implantiert worden sind, diese ganzen Eindrücke filtern und das Netz sogar fast ganz ausblenden.
Eben eine komplizierte Welt! So, er flüchtet jetzt eben auf den Square Root, gefolgt von vielen Agenten und Beamten der staatlichen Einrichtungen. Dann wird ihm ein virtuelles Instrument zugespielt, er fängt an zu musizieren und wird zum Mittelpunkt der Masse - hunderttausende von Menschen schauen ihm zu. Dann bricht Panik aus, Drohnen, militärische Hubschrauber, tauchen auf und stiften Panik. Das verstößt gegen verschiedene Konventionen, die besagen, dass wenn Panik auf zu treten droht, sich militärische Fahr-, und Flugzeuge zurückzuziehen haben. die Steuerung der Drohnen entgleitet den Verantwortlichen aus der Kontrolle. Die Drohnen attackieren sich gegenseitig und töten 7 Menschen, verletzen aber hunderte. Nun wird die Verantwortung für diese ganzen Ereignisse, die das ganze Netz ausser Kontrolle geraten lassen, auf Gabriel Richter abgeschoben. Eine StaPo, Laura Berendt, hilft ihm zu entkommen. sie ist zusätzlich noch die einzige Nobod, die es bis zur StaPo geschafft hat. Nun sie als Mittäterin und Komplizin Richter's verfolgt. Die beiden flüchten ins Vorfeld von Berlin, zu den Nobods. Aber auch hier hat das Netz seine Fühler schon ausgestreckt, über zigtausende von Kameras und Richtmikrofone. Immerhin sind die Nobods in extra gebauten Slums untergebracht und es besteht immer die Gefahr, dass Unruhen ausbrechen.
Was die beiden noch nicht wissen, ist, dass das Netz lebt,...
Ja, wiegesagt, Das Netz ist etwas merkwürdig, von der Story her und von der Umsetzung auch. Naja, es gibt aber auch wesentlich schlechtere Bücher!
Das Netz von Wolfgang Hohlbein ist bei Heyne erschienen. ISBN-Nummer: 3-453-09204-X und kostet 7,95 Euro
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