Des Weilands schwarze Rosen
Des Weilands schwarze Rosen,
Alles, was ihm bleibt,
Auf dem Pfad,
Durch seine ewige Blindheit.
Unerreichbar sie ist,
Irgendwo nirgendwo fern,
In weiten Landen,
Dort, wo Gräser blüh'n
Und Lärchen nicht verdor'n.
Nicht hier, wo alles vergessen,
Nicht hier in Ferne des zeitlichen Stromes.
Doch noch eines, was ihm bleibt,
In seiner Hand die Erinnerung.
Eine letzte ihrer Rosen.
Untot lebt er die schon längst gestorbene Liebe.
Der Weiland muss ziehen,
So wie er zog und ziehen wird,
Von dannen und immer weiter,
Durch den Nebel der Erinnerung...
24/11/03|kain|
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