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Die Windowshistory:

DOS Windows 1.0x Windows 2.xx
Windows 3.0x Windows 3.1x / 3.2 Windows 3.1x für Workgroups
Windows NT 3.1 Windows NT 3.5 Windows 95
Windows 95 A Windows 95 B Windows NT 4.0
Windows 95 C Windows 98 Windows 98 Second Edition
Windows 2000 Windows Millennium Windows XP
Windows Longhorn

DOS
1981-
2000

Das Rückrad der meisten Windowsbetriebssysteme. Nur die Versionen von NT, Windows 2000, Windows XP kommen ohne aus. Es ist ein rein Textbasierendes Betriebssystem ohne grafische Oberfläche. Alle Befehle müssen eingetippt werden. Z.B. "time" für Uhrzeiteinstellung "md" für Ordnererstellung. Die letzte Version von Microsoft DOS ist 8.x, es wurde aber selten einzeln verkauft, es wird bei den Windows 9.x/ME Versionen mitgeliefert/-installiert. Die letzte echte DOS Version, die es zu kaufen gab, war 6.22 (ab 1994). Legendäre Versionen sind 5 und 6, die weit verbreitet waren. Die erste Version, 1.0, wurde im August 1981 (!!) ausgeliefert.


IBM kompatibler PC
z.B.:
IBM 5160


Windows 1.0x
1985
Das erste GUI (Graphic User Interface [Grafische Benutzer Oberfläche]) von Microsoft. Statt die Befehle mühsam einzeln einzutippen, konnte man nun mit einer Maus Befehle ausführen. Eine Errungenschaft war auch das Multi Tasking, das Parallele betreiben von Programmen. Allerdings war es damals noch kein echtes, Windows hielt einfach alle Programme bis auf das aktive an.


8088er Prozessor mit 4,7 MHz ; 256 KB RAM; 2 Disketten-Laufwerke oder Festplatte; MS DOS 2.0 bis 5.0





Windows 2.xx [Windows /286; /386]
1987
Das zweite Windows kam im neuen Design, Fenster waren jetzt auch übereinander, statt nur nebeneinander. Bei Windows /386 handelt es sich nur um eine speicheroptimierte Version, die sich durch eine neue Speicherverwaltung auszeichnet. Allerdings nur für schnelle 386er Rechner.


286 Prozessor; 512 KB RAM; Diskettenlaufwerk und Festplatte; MS DOS 3.0 bis 6.22




Windows 3.0x
1990
Das erste VGA Windows! Wem VGA nichts sagt: Ein Grafikstandard mit 16 Farben. Außerdem kann Windows mehr als den 640 KB großen Grundspeicher benutzen. Das erste Mal ist Solitär als Spiel dabei, das letzte mal Reversi. Der Dateimanager erkennt jetzt auch CD-Laufwerke, und der PC Speaker gibt Signaltöne von sich. Man kann sein Windowshintergrund mit einem eigenen Bild versehen.


Standard Modus:
286 Prozessor; 1 MB RAM; 6 MB FestplatteErweiterter Modus:
386 Prozessor; 2+ MB RAM; 8 MB Festplatte; Diskettenlaufwerk; DOS 3.1 oder höher




Windows 3.1x / 3.2
1992
Das legendäre Windows, damit schaffte Microsoft den Durchbruch! Windows kann jetzt über 65.000 Farben (SVGA) darstellen, endlich gibt es auch eine echte Soundkarten-Unterstützung.

Es gab zwei Arten: Windows 3.1, was sehr häufig war, und Windows 3.11 das sehr selten war.




Windows 3.1x für Workgroups
1992
Windows 3.1 mit einer erweiterten Palette an Netzwerkfunktionen

Auch hier gab es 2 Arten das häufige Windows 3.11 für Workgroups und das sehr seltene Windows 3.1 für Workgroups.


386 SX Prozessor, 6 MB RAM; 15,5 MB Festplatte; Diskettenlaufwerk; DOS 3.3 oder höher





Windows NT 3.1
1993
Das erste Profibetriebssystem und zugleich das erste 32 Bit Windows. Es war nur für High End Systeme! Einführung von Multi-Prozessor Unterstützung und NTFS Dateisystem. Das letzte Servicepack war Nr. 3.


486 33 MHz; 8 MB; 110 MB Festplatte




Windows NT 3.5x
1994
Verbesserte Version von Windows NT 3.1, es sieht zwar aus wie Windows 3.1 aber unter der Oberfläche steckt ein 32 Bit Betriebssystem von Schlage eines Windows 95/98. Es läuft z. B. Word für Win 95, obwohl Windows 95 erst in der Planung war. Auch der Lieferumfang an Hilfsprogrammen ist beachtlich: Vom Festplattenmanager bis zum CD Audio Player ist einiges dabei.

Es gibt neben der normalen Workstation Version, eine Server Variante, die Workstation Versionen verwalten und steuern kann. Das letzte Servicepack ist Nr. 5.





Windows 95 [4.00.950]
1995
Unter dem Codenamen "Chicago" wurde ein echtes 32 Bit Betriebssystem für den Heimanwender kreiert. Es wurde zudem eine neue Oberfläche kreiert, die als Zentrum den "Desktop" hat, den kann jeder Benutzer selber gestalten. Programme werden über das neue "Startmenü" gestartet.


486 DX; 4 MB RAM; 50 MB Festplatte; CD-ROM o. Diskettenlaufwerk





Windows 95 A [OSR 1; 4.00.950 A]
1995
Kleine Verbesserungen gegenüber Windows 95.
Die Version kann auch mit dem Servicepack 1 für Windows 95 (Original) erreicht werden.





Windows 95 B [OSR 2; 4.00.1111 B; OSR 2.1 4.03.1214 B]
1996
Wieder mehr Verbesserungen, es gibt ab jetzt eine USB-Unterstützung die allerdings umständlich nachinstalliert werden muss und das neue Dateisystem FAT32, das Partitionen bis 2000 GB statt 2 GB verwalten kann.





Windows NT 4.0 [4.00.1381]
1996
Das Profibetriebssystem, das vor allem in Firmennetzwerken eingesetzt wird, geht in eine neue Runde. Neben Zahlreichen Verbesserungen basiert es nicht mehr auf DOS, und hat das Aussehen von Windows 95.

Das letzte Servicepack ist Nr. 6. Es gab wieder Workstation und Server Versionen.


486 Prozessor; 16 MB, 32 MB RAM empf.; 110 MB Festplatte; CD-ROM



Nur noch Extended Support




Windows 95 C [OSR 2.5; 4.03.1214 C]
1997
Das letzte Windows 95. Neben einer Verbesserung der USB-Unterstützung zieht das Internet mit großen schritten ein: der Active Desktop.





Windows 98 [4.10.1998]
1998
Windows 95 wurde aufgefrischt. Neben vielen Internetfunktionen, kamen mehr Spielereien hinein. Ebenso wurde die Hardwareunterstützung erweitert.


486 DX 66 MHz; 16 MB RAM; 300 MB Festplatte; CD-ROM



Nur noch Extended Support




Windows 98 Second Edition [Zweite Ausgabe, SE; 4.10.2222 A]
1999
Hauptsächlich ein aktualisiertes Windows 98, einige Windowsbestandteile gab es in neuer Version und die Firewire Schnittstelle und DSL Modems werden nun unterstützt.



Nur noch Extended Support




Windows 2000 [5.00.2195]
2000
Neuauflage der NT Reihe, mit neuem Oberflächendesign und Hardwaresteuerung. Es gilt als sehr absturzsicher.
Es gibt wieder verschiedene Versionen von der Workstation-, über der Server-, zur Advanced Server-Variante. Das Aktuelle Servicepack ist Nr. 4


Pentium 133 MHz; 32 MB RAM; 650 MB Festplatte; CD-ROM





Windows ME [Millennium; 4.90.3000]
2000
Ein aufpoliertes Windows 98, das wie Windows 2000 aussieht. Es versucht seine DOS Grundlage zu verstecken, es ist auch gleichzeitig die letzte Version von Windows die DOS benötigt, und mitbringt.


PII 300 MHz; 64 MB RAM; 400 MB Festplatte; CD-ROM



Nur noch Extended Support




Windows XP [5.1.2505, Whistler]
2001
Es gibt 2 Versionen: Home und Professional, die Homeversion hat weniger Netzwerkfunktionen als die Professional. Das Betriebssystem ist auf Multimedia total getrimmt, aber soll stabil sein. Es ist das Verschmelzungsprodukt der Heim- und Profibetriebssystemen Windows 9x und NT/2000. Es hatbeine neue Oberfläche. Inzwischen gibt es neben einer aktualisierten Version:b"Version 2002", die einige Updates und das Servicepack 1 enthält, auchbSpezialversionen für Tablet PCs und Multimediarechner.

Das Betriebssystem muss bei Microsoft aktiviert werden! Sonst startet es nach 30 Tagen nicht mehr. Siehe Betriebssystemverkaufsversionen!
2003 erschien der passende Server, mit dem logischen Namen: Server 2003.


PII 300 MHz; 128 MB RAM; 1500 MB Festplatte; CD-ROM






Windows "Longhorn" & "Blackcomb"
2005
bis
2007

?


Der XP Nachfolger Longhorn soll DVD Brenntools, einen neuen Media Player mit neuer Streamingtechnologie, mehr Webdienste und automatische Aktualisierung haben... Zudem soll ein neues Dateisystem und ein dreidimensionelles Interface implementiert werden. Vor 2005 soll es aber nicht erscheinen.
Windows Blackcomb soll im Jahre 2007 erscheinen und totale Internetintegration (.NET) bieten...
Aber bis dahin kann sich noch viel ändern! Zudem soll das Betriebssystem auf einen 64 Bit System basieren.
Was davon war wird, bzw. ob die Internetintegration sinnvoll ist, werden wir ja sehen... Ob die Screenshots echt sind, weis ich nicht, allerdings selbst wenn ist es unsicher ob das Windows wirklich so aussehen wird.


?

Legende zur 3ten Spalte:


Die Daten bezeichnen die Mindestvorrausetzungenfür das System, sie gelten, wenn nichts anders steht für alle Versionen einer Generation.


Windows wird von Microsoft unterstützt; z.B. durch Updates, kostenlosen Telefonsupport, Neue Software wird angepasst. Im Extended Support gibt es nur noch Updates und kostenpflichtigen Telefonsupport.


Windows ist Euro fähig, bzw. durch Update Euro fähig (Win 3.1x, Win 95).


Windows wird von Microsoft nicht mehr mit neuen Updates versorgt.


Windows ist Jahr 2000 fähig, bzw. durch Update 2000 fähig (Win 3.1x).

Betriebssystemverkaufsversionen:

OEM Version
OEM Versionen sind Softwarepakete die nur mit Hardware verkauft werden dürfen, sie sind deshalb billiger, sind aber meist mit abgespeckter Dokumentation gesegnet. Theoretisch dürfen sie nur auf der gekauften Hardware/Computer betrieben werden.

OEM Recovery Version
OEM Versionen, die nur mit der gekauften Hardware/Computer funktionieren, es ist kein Vollständiges Betriebssystem es stellt bei "Neu-Installation" nur einen vordefinierten, also alten Stand wieder her. Beliebt bei Händlern, unbeliebt bei Computerbenutzer.

Update
Eine frühere Version muss vorhanden sein, meist sogar vorher installiert sein.

XP - Aktivierung
Nach dem ersten Starten hat man 30 Tage Zeit um das Betriebssystem zu aktivieren. Dies geschieht über eine persönliche Codenummer die XP aus der Hardware errechnet. Dieser muss per Internet oder Telefon von Microsoft mit einem Code bestätigt werden. Diese Prozedur wird bei jeder Systemformatierung und möglicherweise bei Hardwareaustausch wiederholt nötig.

Als Vorlage diente der Inhalt von http://www.winhistory.de

Software:
Tests
Updates
Artikel
 
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